Der trnd Projektblog: Hier gibt’s die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt für die sinnlichen Massagegeräte von Philips.

Philips sinnliche Massagegeräte: Paula Hall – eine Expertenmeinung.

Insiderinformationen für unsere trnd-Partner: Das Paula Hall-Interview.

In dem Interview befragt Philips die renommierte Psychotherapeutin Paula Hall (Fachgebiet: Sexual- und Beziehungsangelegenheiten) aus Großbritannien. Frau Hall hat in den letzten 15 Jahren hunderte von Paaren aus allen Gesellschaftsschichten mit unterschiedlichen Sexualbeziehungen betreut. Sie ist als Beziehungsexpertin ständig in der nationalen Presse sowie in Frauenmagazinen vertreten und tritt in Radio- als auch in Fernsehsendern auf. Außerdem hat sie die BBC-Website Couples & Sex (Paare und Sex) erstellt.

Hier gehts zum Interview:

Philips: Wie gefällt Ihnen die von Philips entwickelte Produktlinie mit sinnlichen Massagegeräten? Warum glauben Sie, dass sich die Produkte für Paare zum gemeinsamen Experimentieren eignen?
Paula Hall: Hierbei handelt es sich um das erste Produktsortiment, das speziell auf beide Partner ausgerichtet ist. Und ich bin überaus glücklich, dass dieses von einem Unternehmen entwickelt wurde, das hinsichtlich Qualität und Design einen so guten Ruf hat. Viele Paare haben Bedenken, neue Produkte im Schlafzimmer auszuprobieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich diese nur zum Verwöhnen des einen und nicht beider Partner eignen. Diese Produkte eignen sich wahrhaftig für ein beidseitiges Vergnügen. Ein weiterer erheblicher Vorteil liegt darin, dass die Produkte am gesamten Körper genutzt werden können. Dadurch können sich die Paare auf die Sinneslust konzentrieren und sich ganz natürlich entfalten.

Philips: Welche Vorteile ergeben sich Ihrer Meinung nach für Paare, wenn sie diese Produkte verwenden?
Paula Hall:
Der Hauptvorteil liegt häufig in der Konversation, die davor und danach stattfindet, sowie in der tatsächlichen Nutzungszeit des Produkts. Wenn sich ein Paar zum Ausprobieren von etwas Neuem entscheidet, sind beide an einem neuen Vorhaben, nämlich an der Bereicherung der emotionalen Intimität und des Körperkontakts, beteiligt. Außerdem besprechen die Partner wahrscheinlich einige ihrer Besorgnisse und Hoffnungen, was zu einer noch größeren Innigkeit führen kann. Zudem gibt es die offensichtlichen Vorteile, die aus der Nutzung der Produkte entstehen – verstärkte Sinneslust und gesteigerte Erregung. Und viele Paare empfinden dabei eine erneuerte Leidenschaft und Beziehungshingabe.

Philips: Waren Sie überrascht, dass Philips diese neue Produktlinie auf den Markt gebracht hat?
Paula Hall:
Ja, das war ich. Ich hatte wohl vergessen, dass Philips nicht nur Fernsehgeräte herstellt! Da ich das Philips Logo an meinem Fernseh- und DVD-Gerät tagtäglich vor Augen habe, hatte ich ursprünglich nur an den größeren Elektronikmarkt gedacht. Als ich mich dann an die Philips Produkte zum Rasieren und zur Zahnpflege erinnerte, erschienen mir diese Produkte als einleuchtende Ergänzung der Philips Produktlinie. Viele Kunden vertrauen hinsichtlich Audio- und Videogeräten auf Philips und sind überzeugt, dass sich Philips auch um die anderen persönlichen Aspekte des körperlichen Wohlbefindens vertrauenswürdig kümmern kann. Warum also nicht? Je mehr ich darüber nachgedacht habe, umso überraschter war ich, dass Philips dies nicht schon vor Jahren getan hat!

Philips: Glauben Sie, dass ein Thema wie die sexuelle Intimität für die Masse gesellschaftsfähig gemacht werden kann?
Paula Hall:
Die sexuelle Gesundheit ist bereits seit vielen Jahren Teil der kommerziellen und gesellschaftlichen Programme. Und mit den derzeit verfügbaren Medikamenten zur Behebung von Potenzstörungen wird das Thema der sexuellen Erfüllung immer alltäglicher. Ich glaube, dass die wichtige Frage der sexuellen Intimität in die Öffentlichkeit getragen werden muss. Andernfalls laufen wir Gefahr, dass unsere Gesellschaft nur an Sex im Sinne von Gesundheitsrisiken und Funktionalität denkt, obgleich die aus der sexuellen Intimität hervorgerufene Freude und Zufriedenheit von grundlegender Wichtigkeit ist. Diese Art der Intimität basiert nicht nur auf dem gemeinsamen körperlichen Sexvergnügen, sondern auch auf dem gemeinsamen Erleben der emotionalen und spirituellen Seite.

Philips: Viele Paare sind unsicher, wie sie die Intim-Massagegeräte in ihre Beziehung einbringen können. Welche Empfehlungen haben Sie?
Paula Hall:
Sie sollten die Idee zuerst diskutieren, bevor Sie ein Gerät kaufen. Starten Sie die Diskussion mit der Anmerkung, dass Sie über diese Geräte einen Artikel in einer Zeitschrift gelesen haben und denken, dass sie Spaß bereiten könnten. Fragen Sie daraufhin Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin, ob er (sie) sich vorstellen könnte, eines dieser Geräte auszuprobieren. Alternativ dazu könnten Sie über die Vorteile sprechen, die die Geräte als entspannendes Massagegerät bieten, und die eher intimen Vergnügungen ganz natürlich einfließen lassen. Setzen Sie jedoch immer den Akzent auf den Gedanken, dass ein solches Produkt das Vergnügen des körperlichen Kontakts erhöht. Vermeiden Sie jegliche Andeutung dazu, dass das Gerät zur Belebung einer nicht mehr so spannenden sexuellen Beziehung oder zum Lösen anderer Probleme konzipiert wurde. Natürlich ist auch das Timing wichtig. So könnten Sie z.B. ein Gerät als Spaßgeschenk vor einem anstehenden Urlaub oder mit einer eher romantischen Intention zu einem Hochzeits- bzw. Jahrestag erwerben.

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

  • 09.12.09 - 14:51 Uhr

    von: skknoepfchen

    Vielen Dank für das Interview.

    Ja, Philips mit Sexspielzeug zu verbinden, war auch nicht mein erster Gedanke. Finde ich aber gut, denn heute muß man ja mit der Zeit gehen.

  • 09.12.09 - 18:32 Uhr

    von: Kaya

    @skknoepfchen: Ging mir genau so!
    Das Interview finde ich prima. :-)

  • 09.12.09 - 19:05 Uhr

    von: skknoepfchen

    Hi Kaya, bei diesem Projekt ist irgendwie nicht so viel los hier. Manchmal habe ich das Gefühl Selbstgespräche zu führen. ;-)

  • 10.12.09 - 00:41 Uhr

    von: megatester

    ich finde die Gespräche, die wir im Rahmen dieses Testes führen auch sehr wichtig und schön :-)

  • 10.12.09 - 08:42 Uhr

    von: ansevey

    Das ist gerade der große Vorteil, der die Anschaffung für viele Paare leichter macht. Mit Philips als großem Namen auf dem Gerät verschwindet fast jeglicher anrüchiger Charakter, den Sexspielzeug häufig mit sich bringt. Das ist schon eine sehr gute Kombination.

    Sie sagt im letzten Absatz, dass man sagen soll, man hätte über das Gerät in einer Zeitschrift gelesen. Dabei ist uns aufgefallen: Wir haben nirgends in den Print-Medien etwas von dem Gerät gesehen bisher. Soll das so sein?
    Gerade, wenn man es kennt, schaut man ja schon genauer hin, aber bisher nichts gefunden.
    Jeder, dem wir davon berichtet haben, kannte es noch nicht.

  • 10.12.09 - 09:41 Uhr

    von: DerZwerg

    Ich habe nur einmal auf der Amazon-Stratseite das Gerät gesehen. Auch in Zeitungen, Zeitschriften oder sonstigen Anzeigen ist es mir nicht aufgefallen. Plant Philips in der Hinsicht intensiver aufzutreten in der Zukunft???

  • 11.12.09 - 08:39 Uhr

    von: Karin83

    Gespräche rund um das Thema Sexualität finde ich sehr wichtig….

  • 11.12.09 - 12:08 Uhr

    von: drkermit

    @ansevey: Mir fällt bei diesem Projekt ebenfalls auf, dass wenig Werbung gemacht wird. Auf amazon.de hab ich mal was gesehen, weil ich geziehlt danach gesucht hatte. Mehr ist mir noch nicht untergekommen, dabei würde mir die lila-Farbgebung schon auffallen.
    Aber so ist die Überrasschung auf meiner Seite, wenn ich dann über die Partner-Massage in meinem Bekanntenkreis rede!

  • 12.12.09 - 12:23 Uhr

    von: chaosbaerchen

    Ich glaube auch, dass eine offensivere Werbung sinnvoll wären.
    Ich persönlich bin auch der Meinung, dass die beiden Begriffe Partnermassage und Sexspielzeug völlig unterschiedlich ankommen und interpretiert werden. Ersteres stösst die Mehrheit derer, die damit noch nie was zu tun hatten, eher ab. Viele machen sich lustig darüber, um Distanz zu wahren. Schade!

  • 13.12.09 - 11:45 Uhr

    von: kisku

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    bei der Marke Philips wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen das die sowas entwickeln und auf den Markt bringen… aber ich finde es gut, denn in der heutigen Zeit müssen die Firmen sich ranhalten um auf dem Markt bestehen zu bleiben…

    denoch finde ich Werbung und sich mit anderen darüber zu unterhalten etwas schwierig, da nicht jeder so offen ist oder es ihm einfach zu intim wird.
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  • 14.12.09 - 09:36 Uhr

    von: knisperknusper

    @chaosbaerchen:

    Schau doch mal in den Projektfahrplan, vielleicht helfen Dir unsere Ideen zum Weitererzählen. :)

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